Ferdinand Wagner (1819 - 1881) Dem Schwabmünchner Malerfürsten zum 200. Geburtstag

Ein "neuer" Teil der Dauerausstellung des Museums ist dem Schwabmünchner Künstler gewidmet.

Ferdinand Wagner (1819 - 1881)

Nach einer sehr gut besuchten Eröffnung am 18.08.2019, mit Musik von Karlheinz Hornung, Gitarre und Silke Mei, Cello, und einem fürstlichen Buffet von Creativcatering S&T, ist die Ausstellung zum 200. Geburtstag des Künstlers nun bis auf weiteres Teil der Dauerausstellung des Museums.

 

Ferdinand Wagner, am 16. August 1819 in Schwabmünchen geboren, war zu seiner Zeit ein überregional bekannter und vielbeschäftigter Maler, der nach seinem Tod 1881 ein vielseitiges Oeuvre hinterließ. So war er nicht nur ein begehrter Porträtist; seine religiösen Tafelbilder findet man in zahlreichen Kirchen des bayerisch-schwäbischen Raumes und als Freskant wurde er weit außerhalb seiner Heimat mit Arbeiten in Dresden, Konstanz und Monaco beauftragt. Seit seiner Freskierung des Augsburger Fuggerhauses war es ihm erlaubt, die Bezeichnung „Historienmaler“ zu tragen.
Zugleich war Ferdinand Wagner einer der bedeutendsten Vertreter der sog. Nazarener Schule, mit deren Stil er während seines Studiums an der Münchner Kunstakademie vertraut wurde. Die Nazarener Malerei sah sich als programmatische Kunst zur Erneuerung christlicher Werte. Aufgrund ihres Programmes, ihrer Ästhetik und der Hilfestellung der katholischen Kirche wurde sie zu einer gerade in ländlichen Gebieten überaus populären sakralen Kunstrichtung.

 

Die Historische Galerie, deren Sammlungsbestand vor allem auf die Initiative des ehemaligen Bürgermeisters und Kreisheimatpflegers Richard Wagner zurückgeht, zeigt bedeutende Werke Ferdinand Wagners und erzählt aus seiner Biografie.

Zur Wiedereröffnung konnte ein bislang unbekanntes Werk des Künstlers erworben werden.

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