Stadt Schwabmünchen: Mehr LED, weniger CO²

Ab sofort wird eine LED-Beleuchtung viele Räume in der Freiwilligen Feuerwehr heller und energiefreundlicher ausleuchten als bisher.

Basierend auf der lokalen Klimaschutzkonferenz beschloss der Stadtrat im Jahr 2014 ein Klimakonzept mit einem Aktionsplan, um die Energiewende aktiv zu unterstützen. Seitdem ist einiges geschehen: die Umrüstung auf LED-Straßenleuchten, die klimafreundliche Sanierung der Hallenbeleuchtung und Lüftungsanlagen in der Stadthalle und die Sanierung der Innenbeleuchtung in Museum und Galerie. Dazu zählt auch die bisher sehr erfolgreiche Energiekarawane, die seit 2015 durch verschiedene Stadtviertel zieht. Erfahrene und der Neutralität verpflichtete Energieberater beraten Hauseigentümer*innen kostenfrei zum Thema energieeffizientes Modernisieren und führen auch einen einstündigen Check vom Keller bis unters Dach durch.

Auf Initiative der Freiwilligen Feuerwehr zum Thema Energieeinsparung wurden nun viele der Leuchtstoffröhren im Gebäude ausgetauscht. Nicht nur weil die bisherigen Leuchtstoffröhren Auslaufmodelle sind, sondern besonders aufgrund der besseren Energieeffizienz.

Bürgermeister Lorenz Müller fühlt sich den Klimazielen der Stadt verpflichtet. Nachdem diese LED-Beleuchtung ohne Förderprogramm und Zuschüsse auskommen muss, zögerte die Stadt Schwabmünchen nicht lange und investierte rund € 4.500 in das Projekt.

Insgesamt wurden in der Fahrzeughalle, den Werkstätten, der Übungshofbeleuchtung und dem Schlauchturm der Freiwilligen Feuerwehr 112 neue LED-Lampen verbaut. Der Sozialbereich und weitere Gebäudeteile sollen folgen.

Die neuen LEDs besitzen im Vergleich zu den Leuchtstoffröhren eine 10x längere Lebensdauer. Das Einsparungspotential an CO² beträgt insgesamt 34,2t. Das entspricht 171.000 gefahrene km oder besser gesagt, könnte man auch 4,2 Mal den Äquator umfahren.

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