Wunderdinge - Keramiken von Ingrid Herkert

Zur Eröffnung der Ausstellung am 02.08.2020, 11.30h sind Sie herzlich eingeladen

Wunderdinge

 

 

 

Feiern Sie mit uns die erste Ausstellungseröffnung seit der Corona-bedingten Museumsschließung!
Zu Ingrid Herkerts "Wunderdingen" gibt es wunderbare Rhythmen, gespielt vom Percussion Ensemble Merci und kleine Wunder aus dem Creative Catering der Metzgerei Rieger, Großaitingen.


Aufgrund der Vorgaben zur Eindämmung der Pandemie findet die Eröffnungsfeier im Freien statt. Sitzplätze stehen für Sie auf dem Museumsvorplatz bereit.

Reservieren Sie bitte verbindlich Plätze bis 27.07.20, per Email an museum@schwabmuenchen.de


Wir freuen uns darauf, Sie wieder im MUGS begrüßen zu dürfen.

 

 

„Wunderdinge“ - unschwer ist in unserem Titel der Bezug zur „Wunderkammer“ der Renaissance zu erkennen. Geboren wurde sie aus Entdeckungsdrang und Neugier auf die Welt. In einer Zeit, in der die Worte „Kunst“ und „Wunder“ oft als Synonyme standen, fügte die Wunderkammer Staunenswertes aus fernen Ländern, aus Kunst, Alltag und Natur zusammen zu einem „Modell der Weltaneignung“.

 

Ingrid Herkerts Keramiken zu erleben, ähnelt einem Gang durch solch eine Wunderkammer. Mit Forscherdrang und viel Leidenschaft erkundet sie die Möglichkeiten ihres Materials, spielt mit verschiedenartigen Glasuren und gestaltet Oberflächen, die verletzend rau oder seidig weich erscheinen, perlmuttglatt oder metallisch schimmernd.
Die Form- und Farbvielfalt ihrer Arbeiten spiegelt Ingrid Herkerts Liebe zum afrikanischen Kontinent, zu seinen Tieren und seinen Menschen. Auch die Beschäftigung mit der antiken Mythologie floss in ihre Arbeit ein. Und nicht zuletzt ist Ingrid Herkerts Fantasie eine starke Ideengeberin, lässt florale Formen unter ihren Händen erblühen und schillernde Fabelwesen ins Leben treten, die einem „wunder-baren“ Kosmos entsprungen scheinen.
Auch der Mensch fehlt nicht in der Welt der „Wunderdinge“. Sensibel modellierte Gesichter, aufgefaltet, verdoppelt, geteilt, wie menschgewordene Masken. Zart aufeinander bezogen, monolithisch vereinzelt, oder auch mondän in Szene gesetzt.
Ingrid Herkert ist eine ständig Forschende. Sie wiederholt sich nicht. Mit fast jedem Werk bricht sie auf zu neuen Ufern. Das Ergebnis ist erfrischende, originelle Kunst, die selbst neugierig macht.

 

„Wunderdinge“ – eine Ausstellung, gerade richtig, um die Sorgen dieser Zeit kurz zu vergessen und eine Pause einzulegen zum Staunen, zum Träumen und auch zum Lächeln.

 

Ingrid Herkert

Jahrgang 1957
1988-2004 diverse Aquarellzeichnungen, auch auf Seide
2006-2008 Meisterkurse in Keramikkunst
2008,2009 Teilnahme an der Kunstakademie in Bad Reichenhall
2010,2011 Teilnahme an der Kunstakademie Irsee
2018 Teilnahme an der Kunstakademie in Kolbermoor

Ausstellungen:

2008 Kunstförderpreis-Ausstellung im Rathaus in Kissing
2009 Teilnahme an der Friedberger Kunstausstellung
2009 Kunstausstellung im Kissinger Rathaus
2011 Einzelausstellung in den Räumlichkeiten der Forum Media Group in Merching
2013 Einzelausstellung im Dorfmuseum in Roßhaupten
2018 Teilnahme an der Friedberger Kunstausstellung

 

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