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Mathe trifft Kultur ab 17. Juni in der geodätischen Kuppel

Startseite » Aktuelles » Mathe trifft Kultur ab 17. Juni in der geodätischen Kuppel
veröffentlicht am: 10. Juni, 2026
Beschreibung:

„Mathe trifft Kultur“: Eine geodätische Kuppel entsteht im Luitpoldpark

Vom 16. bis 23. Juni 2026 wird der Luitpoldpark in Schwabmünchen zu einem besonderen Treffpunkt für Kultur, Musik und Architektur.

Unter dem Motto „Mathe trifft Kultur“ präsentiert das P-Seminar Mathematik des Leonhard-Wagner-Gymnasiums seine selbst gebaute geodätische Kuppel auf der großen Wiese des Parks. Monatelang haben sich die Schülerinnen und Schüler mit Konstruktion, Statik und Materialkunde beschäftigt. Nun steht das Projekt kurz vor seiner Fertigstellung: Ab dem 16. Juni soll die beeindruckende Holzkonstruktion aufgebaut sein und für eine Woche frei besichtigt werden können. Die Kuppel erreicht einen Durchmesser von 14 Metern und eine Höhe von neun Metern. Insgesamt wurden dafür 250 unterschiedlich lange Holzlatten verarbeitet.

Begleitet wird das Projekt von einem abwechslungsreichen Kulturprogramm. Zur Eröffnung am Mittwoch, den 17. Juni, spielt ab 19 Uhr die Band „Sasko“. Außerdem sind unter anderem Musik von Njamy Sitson, eine Kinder-Mitmach-Aktion zur Rehkitzrettung, Aufführungen des LEWAZi, ein Schlagzeugensemble sowie ein sommerlicher Chanson-Abend geplant. Der Eintritt ist frei, Getränke werden vor Ort zum Kauf angeboten.

Unterstützt wird das Projekt vom Kulturbüro Schwabmünchen, der Schreinerei Lehle und dem LAG Begegnungsland Lech-Wertach e.V. und dem Verschönerungsverein. Mit „Mathe trifft Kultur“ möchten die Schülerinnen und Schüler zeigen, dass Mathematik weit über den Unterricht hinausgehen kann – nämlich kreativ, praktisch und für alle erlebbar ist.

Text vom Autorenteam des P-Seminars

Programm

Mittwoch, 17. Juni 19 Uhr: Eröffnungsabend mit der Band Sasko
Donnerstag, 18. Juni 20–22 Uhr: Musik mit Njamy Sitson
Freitag, 19. Juni 15–17 Uhr: Mitmach-Aktion Rehkitzrettung für Kinder
Samstag, 20. Juni 17–18 Uhr: LEWAZi-Aufführung
20–22 Uhr: Chanson-Abend
Sonntag, 21. Juni 15–16 Uhr: Schlagzeugensemble „Ad Astra"
17–18 Uhr: LEWAZi-Aufführung

Was ist das Besondere einer geodätischen Kuppel

Eine Geodätische Kuppel ist die Konstruktion einer halben Kugel mithilfe einer Gitterstruktur aus Vielecken. Die Bezeichnung geodätisch spielt auf Geodäsie an, in der ebenfalls die Zerlegung in Dreiecke wesentlich ist. Eine geodätische Halbkuppel beispielsweise besteht aus Dreiecken, die zu Fünfecken und Sechsecken zusammengefügt werden, wodurch sich unterschiedliche Winkel oder Seitenlängen bei den Dreiecken ergeben.

Geodätische Kuppeln eignen sich aufgrund ihrer effizienten aerodynamischen Form und strukturellen Integrität hervorragend für verschiedene Klimazonen. Sie halten starkem Schneefall, starken Winden und sogar Erdbeben stand. Darüber hinaus ermöglicht ihre Konstruktion eine effiziente Luftzirkulation, sodass sie sowohl an heiße als auch an kalte Klimazonen angepasst werden können.

Damit ist die geodätische Kuppel, die gerne als stabilste Form im Universum bezeichnet wird, nicht nur geometrisch und technisch, sondern auch für die bauliche Nutzung ein gutes Beispiel.

Weitere Informationen finden Sie unter www.kultur-schwabmuenchen.de

 

Dr. Doris Hafner

Leitung Kulturbüro Schwabmünchen

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