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Sonderausstellung „KaputtGeliebt“ im MUGS

Sonderausstellung „KaputtGeliebt“ im MUGS

Startseite » Aktuelles » Sonderausstellung „KaputtGeliebt“ im MUGS
veröffentlicht am: 5. November, 2026
Beschreibung:
Plakat der Sonderausstellung KaputtGeliebt im Museum und Galerie der Stadt Schwabmünchen, 22. November 2026 bis 14. März 2027, mit Weihnachtsausstellung bis zum 10. Januar 2027

KaputtGeliebt – Wenn beschädigte Dinge ihre Geschichten erzählen

Neue Sonderausstellung in Museum und Galerie der Stadt Schwabmünchen ab 22. November, mit vielfältigem Begleitprogramm und Weihnachtsausstellung

Auf Dachböden und in Kellern, in Garagen und Schubladen, auf Nachtkästchen oder sogar im Bett: Überall haben sie geduldig auf ihren großen Auftritt gewartet. Die Rede ist von den Protagonisten der neuen Sonderausstellung in Museum und Galerie der Stadt Schwabmünchen: den „kaputtgeliebten“ Dingen. Gemeint sind Gegenstände, die sichtbare Spuren der Zeit und des Gebrauchs tragen – und dennoch, oder gerade deshalb, von ihren Besitzerinnen und Besitzern aufbewahrt wurden.

Anfang 2026 hatte das MUGS in Schwabmünchen und Umgebung dazu aufgerufen, beschädigte Lieblingsstücke für die geplante Ausstellung zur Verfügung zu stellen. Die Resonanz brachte eine erstaunliche Vielfalt an Objekten zusammen. Nun zeigt sich, was Menschen, manchmal über Generationen hinweg, aufgehoben haben und welche Geschichten sich hinter den Dingen verbergen.

Ein zerlesenes Buch, ein zerknautschter Teddy oder eine beschädigte Puppe: Was zunächst unscheinbar oder unbrauchbar wirkt, erzählt bei genauerem Hinsehen oft von ganz besonderen Lebensmomenten. Die Objekte berichten von Kindheit und Erwachsenwerden, von Flucht und Vertreibung, von Verlust und Erinnerung an geliebte Menschen. Oft haben sie ihre Besitzer durch schwierige Zeiten begleitet – ihre dabei davongetragenen Gebrauchsspuren machen sichtbar, dass sie Teil eines Lebens waren. Auf der anderen Seite erzählen die kaputtgeliebten Objekte von der menschlichen Fähigkeit, Dinge zu reparieren, statt sie einfach wegzuwerfen.

In den Ausstellungsräumen können Besucher abgeliebte oder zu reparierende Dinge neu entdecken: Verschiedene elektronische Geräte können auf- und zugeschraubt werden. An einer „Handwerker-Wand“ kann man Werkzeuge austesten. Verschiedene Spiele und Bastelstationen laden zum Verweilen ein und im „Stofftier-Wald“ ermöglicht ein Hochsitz mit Ferngläsern eine ganz neue Sicht auf alltägliche Dinge.

Museum und Galerie der Stadt Schwabmünchen laden herzlich zur Eröffnung am Samstag, 21. November 2026, um 19 Uhr ein. Die Ausstellung „KaputtGeliebt“ ist anschließend vom 22. November 2026 bis zum 14. März 2027 zu sehen. Sie wird ergänzt durch eine neue Weihnachtsausstellung mit Adventskalendern der Privatsammlerin Manuela Weiss aus Heidelberg. Die Weihnachtsausstellung läuft bis zum 10. Januar 2027.

Begleitet werden beide Ausstellungen von einem vielfältigen Aktionsprogramm mit Vorträgen, Führungen und Kursen. Unter anderem sind das Repair Café Schwabmünchen, die Puppen- und Teddyklinik Augsburg und die Hospizgruppe St. Elisabeth mit zwei Kintsugi-Kursen dabei. Die einzelnen Termine sind im Kulturportal der Stadt Schwabmünchen unter www.kultur-schwabmuenchen.de zu finden. Für die größtenteils kostenlosen Kurse kann man sich mit einer Mail an museum@schwabmuenchen.de anmelden. Zur Ausstellung „KaputtGeliebt“ erscheint auch ein Katalog, der an der Museumskasse erworben werden kann.

Öffnungszeiten von Museum und Galerie der Stadt Schwabmünchen:

  • Mittwoch 14-19 Uhr
  • Samstag + Sonntag 10-17 Uhr
  • Feiertage 14-17 Uhr
  • Geschlossen am 24.12.2026, 31.12.2026 und 01.01.2027
Katalogcover KaputtGeliebt mit Bärchen Bebi und Püppchen Bitzi
Das Cover des ausstellungsbegleitenden Katalogs, mit Bärchen „Bebi“ (Isabella Fabricius, Schwabmünchen) und Püppchen „Bitzi“ (Leihgabe Susanne Kolb, Neusäß). Gestaltung: Katinka Molde, Augsburg. Fotos: Hilde Reiter
Steiff-Löwe Leo aus den 1950er Jahren
Steiff-Löwe „Leo“, 1950er Jahre. Leihgabe Ruth Popp.
Sprechblase mit der Geschichte von Bärli und Leo, erzählt von Ruth Popp
Sprechblase mit der Geschichte von Leo und Bärli, Teil der Ausstellung im MUGS.
Ruth Popp als Kind mit Leo, Privatfoto um 1960
Ruth Popp mit Leo, Privatfoto, um 1960.
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